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Benin, früher das Königreich Dahomey, ist ein kleines Land in Westafrika. Es ist in etwa so groß, wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen und liegt zwischen Togo im Westen und Nigeria im Osten. Im Norden grenzt es an Burkina Faso und den Staat Niger Benin ist ein tropisches Land, im Küstengebiet herrscht äquatoriales Klima mit zwei Regenzeiten. Im Norden dominiert tropisches Klima mit nur einer Regenzeit von Mai bis Oktober. Die durchschnittliche Temperatur beträgt zwischen 24° und 32° C. |
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Das Wirtschaftswachstum Benins liegt in den letzten 3-4 Jahren mehr oder weniger beständig bei ca. 5%, dennoch gehört es nach wie vor zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Die Landeswährung ist der Franc CFA. Der Anbau
liefert für den Eigenbedarf Maniok, Jamswurzeln, Hirse, Mais,
Hülsenfrüchte und Süßkartoffeln. Die Nutzung
der Ölpalme deckt die Fettversorgung der Bevölkerung und
erbringt wichtige Palmprodukte für den Export. |
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Das
Königreich Dahomey entstand im 17.Jahrhundert im afrikanischen
Binnenland. Die starke zentrale Macht der Könige stützte
sich vor allem auf die Armee. Seit 1990 hat Benin eine demokratisch gewählte Regierung, ein Parlament (mit 83 Mitgl., Wahl alle 4 J. - Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 J. - Wahlrecht ab 18 J.) mit Rechnungshof, Verfassungsgericht und einem Obersten Gericht . Meinungs- und Pressefreiheit gehören inzwischen zum Alltag des ersten afrikanischen Rechtsstaates. Benin gilt heute als das politisch stabilste Land Afrikas. Die Hauptstadt heißt Porto Novo, die größte und wirtschaftlich wichtigste Stadt, und auch der Regierungssitz ist Cotonou. Das Land setzt sich nach der Dezentralisierung 1999 aus 12 Provinzen, 517 und 2367 Dörfer zusammen. In Benin
leben 55 Volksstämme mit 55 unterschiedlichen Sprachen seit
Menschengedenken friedlich miteinander. |
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